Logbuch Schülerprojekt RundRügen September 2011

Bericht von Heiko Ribbe

Wertvolle Erfahrungen bei einem gemeinsamen Segeltörn sammeln … … konnten insgesamt 9 Schüler der Bad Belziger Oberschule „Krause-Tschetschog“ und unserer Schule Ende August für 5 Tage auf dem Stettiner Haff. Dafür stand im Hafen der Stadt Ueckermünde ein großes Segelboot, die „Wappen von Ueckermünde“, mit drei Skippern bereit.

Das Segelschiff heißt Wappen von Ückermünde und ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die drei Skipper, eine Frau als Kapitän und zwei Männer, waren erfahrene Segelbootsführer und kannten sich so gut aus, dass sie den Schülern viel auf dem Segeltörn beibringen konnten:

Zunächst galt es, sich auf dem Boot unter Deck zum Verpflegen und Übernachten einzurichten. Als alles verstaut und die Kojen bezogen waren, erfolgte eine Einweisung auf dem Bootsdeck und in die Regeln des Segelns. Die Schüler lernten z.B. die Sicherheitsvorschriften, Bezeichnungen wie Bug und Heck für den Vorder- u. Hinterteil des Bootes und backbord und steuerbord für links und rechts auf dem Boot. Sie lernten Seefahrerknoten und Namen der Segel des Bootes, wie z.B. Besan, Fock und Klüver.

Vor allem lernten die Schüler aber, für einen Segeltörn von Hafen zu Hafen gemeinsam zu handeln und auf die Kommandos der Skipper zu hören. Zu den vielen Aufgaben gehörte z.B. das Tauwerk in Ordnung zu halten, die Segel zu hissen und einzuholen und sogar das Boot zu steuern. So führte der Segeltörn durch das Stettiner Haff von Ueckermünde nach Ziegenort und Swinemünde in Polen. In beiden Orten wurde im Hafen angelegt, eine Ortsbesichtigung durchgeführt und übernachtet. Swinemünde ist eine große Hafenstadt. Von Swinemünde aus ging es zu einer Rundfahrt durch die Ostsee vor den drei Seebädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin und zurück wieder durch das Stettiner Haff nach Ueckermünde. Beim Segeltörn gab es immer genug Wind. Das Kreuzen, eine Fahrt fast gegen den Wind im Zickzack-Kurs, war dabei am interessantesten.

Für reichlich Verpflegung der hungrigen Bootsbesatzung sorgte unter Deck ein täglich wechselndes Kombüsen-Team. Jeden Abend wurde u.a. eine leckere warme Abendmahlzeit gekocht und gemeinsam eingenommen. Nach dem Essen wurden noch gemeinsam der Tag ausgewertet und der Sonnenuntergang genossen… Ein großer Dank gilt allen, die diesen Segeltörn für die Schüler ermöglicht haben: Firma Mrosek, Frau R. Weber, Herrn M. Kuckert, den Skippern Daniela, Georg und Sven und v.a. Herrn U. Zeller mit seinem „Saildream1“-Verein.
H. Ribbe

RundRügen2011 wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie des Landes Brandenburg, von der Andreas Gärtner - Stiftung Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung sowie von der Wiesenburger Marktfrucht GmbH